Die Anwendung von BIM in Projekten des gewerblichen Innenausbaus
WeChat-Sync · Xiaowei · 2026-01-14
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Definition und Status quo des Gewerbeausbaus: Gewerbeausbau bezeichnet die Renovierungs- und Ausbauprojekte für öffentliche Orte, einschließlich Innen- und Außenbereichen — in der Regel Bürogebäude, Fabriken, Einkaufszentren, Ausstellungshallen, Hotels und weitere Bereiche des projektmäßigen Ausbaus.

1. Status quo:
Das Zeichnen von 2D-Plänen mit CAD ist ineffizient, es fehlt eine wissenschaftlich-systematische Planung; Fehler und Lücken in den Zeichnungen sind schwer zu entdecken, Pläne werden mehrfach ausgegeben. Das systematische Planungskonzept ist unvollständig, Konflikte zwischen den Gewerken werden erst auf der Baustelle entdeckt; die Methoden des Bau-Informationsmanagements sind rückständig und die Übermittlung der Zeichnungsinformationen ist unvollständig.
2. Vorteile der BIM-Technologie im Gewerbeausbau:Vollständige Abbildung aller Parameterinformationen. Mit BIM-Software lassen sich parametrische Planung des Innenausbaus (3D-Modellplanung), Präsentation in virtueller Realität, Kollisionsprüfung und Materialstatistik integriert durchführen — das steigert die Effizienz der Innenausbau-Planung erheblich und verringert das Risiko von Fehlern und Lücken.
Die parametrische Planung ist das größte Merkmal der BIM-Technologie. Wird BIM in der Innenausbau-Planung eingesetzt, werden sowohl bei Trennwänden und Wänden als auch bei Böden und Decken die innere Konstruktion und die Materialien detailliert dokumentiert. Beim Erstellen des 3D-Innenraummodells werden zugleich detaillierte Stücklisten, Bauzeichnungen, Detailzeichnungen usw. generiert. Mit dem Abschluss der Entwurfsplanung ist auch die Bauzeichnung fertig — zwei Fliegen mit einer Klappe, von hohem Anwendungswert.

Beim Modellieren mit BIM werden die Zeichnungen direkt erzeugt; kaum ein Bereich bleibt ungezeichnet oder unausgeführt. Bei den bisherigen Ausbau-Bauzeichnungen war die Zeichnungsmenge schier unüberschaubar, doch immer wieder fehlten Bereiche in den Zeichnungen und mussten erst später beim Bau durch Änderungen nachgeholt werden. Das erhöhte die Mengen, Bauherr und Bauunternehmen schoben sich gegenseitig die Verantwortung zu, und es kam zu Spannungen bei der Abrechnung.
Alle Parameter in Echtzeit sichtbar. Bei Ausbauprojekten gelten hohe Anforderungen an Proportionen und Spezifikationen der Materialien, Farbmerkmale, verdeckte Untergrundarbeiten und Oberflächenverarbeitung. BIM kann all dies mit verschiedenen Mitteln anschaulich anzeigen und präzise ausdrücken — anders als im bisherigen Modus, der nur umfangreiche Knotenzeichnungen und Textbeschreibungen kannte.
In der Entwurfsphase werden Modelle verschiedener Varianten bereitgestellt und anschaulich verglichen und analysiert, was alle Beteiligten bei der Entscheidung unterstützt. Kunden können entsprechend ihren individuellen Wünschen an Teilen der Planung mitwirken und die Ausbauoptionen frei wählen, kombinieren und anpassen. Innenraumdesign lebt vom Detail: Beleuchtung, Materialien, Oberflächen und Möbel prägen das Endergebnis. Die BIM-Technologie hilft den Planern, diese Details lebendig und bequem darzustellen.

Höherer Visualisierungsgrad. Im bisherigen Innenraum-Planungsprozess bestand die Entwurfsphase aus wenigen 3D-Renderings plus Grundrissen; gerendert wurden meist nur wichtige oder typische Räume. Im neuen Ablauf wird das Modell von Beginn der Arbeit an aufgebaut, sodass sich alles in einer vollständig dreidimensionalen Szene rundum durchdenken lässt. Auch die Präsentation beim Kunden erfolgt am vollständigen Modell. Alle Planungsbeteiligten arbeiten am sich ständig verfeinernden Modell zusammen — der gesamte Planungsprozess ist ein sichtbarer, vollständig dreidimensionaler Prozess.
Transparenteres und vernünftigeres Projektmanagement. Kunde und Planer entscheiden gemeinsam, welche Variante gewählt wird. Bei der Entscheidung sind viele Faktoren zu berücksichtigen: Raumausnutzung, Flächenanforderungen, Ästhetik, Materialkosten, Tageslichtanalyse usw. Dabei greifen sie auf sämtliche projektbezogenen Unterlagen zurück — Zeichnungen, Stücklisten, vorläufige Kostenaufstellungen auf Basis der Materialmengen und mehr.
Mit BIM lassen sich die Ausbauvarianten des Kunden zudem mühelos analysieren — Tageslicht- und Lüftungssimulation, Komfortanalyse, Energieverbrauchssimulation u. v. m. — und ihm so wirklich professionelle Dienste bieten. In der Phase der Bauzeichnungsplanung erfolgt die Abstimmung über Kollisionsprüfungen mit den Modellen anderer Gewerke. Aus dem BIM-Modell lassen sich alle für den Bau benötigten Zeichnungen exportieren.

Unter BIM werden alle Bauteile als 3D-Volumenmodelle erstellt. Das 3D-Modell wird geprüft, um überlappende oder kollidierende Elemente zu erkennen, und es wird ein Kollisionsbericht erstellt, der die Anzahl der durch Überlagerungen verursachten Konflikte angibt — überlappende Elemente können während der Bauausführung zu Fehlern führen. Nach Erhalt dieser Warnungen lassen sich die Fehler beheben.

Konflikte in den Bauzeichnungen werden gelöst. In den bisherigen Ausbau-Bauzeichnungen kam es zu Stil- oder Raumkonflikten. Da die Zeichnungen in einer einzigen Ebene entstanden, ging der Bezug zwischen benachbarten oder gegenüberliegenden Wänden oft verloren. Die 2D-Darstellung übersah häufig räumliche Zusammenhänge, was in der Bauphase zu nicht ausführbaren Lösungen führte. In der Bauphase leitet nun das Modell die Bauausführung und hilft den Bauleuten, besondere Ausführungen und komplexe Anschlüsse besser zu verstehen.

BIM kann auch die Mengen automatisch ermitteln. Tür- und Fensterlisten, Materiallisten und allerlei Übersichten lassen sich sehr einfach aus dem Modell generieren. Auch die Fläche oder das Volumen einer Trennwand bzw. Anzahl, Preis und Herstellerangaben von Ausbauteilen lassen sich bequem ermitteln.

Beim Modellaufbau erfolgt die Benennung nach festen Kodierungsregeln; kombiniert mit QR-Code-Technologie ermöglicht dies die Materialverwaltung auf der Baustelle.

In der Abnahmephase unterstützt das Bestandsmodell zusammen mit weiterer Ausstattung die Abnahme vor Ort. Die Kombination von BIM-Modell und 3D-Scanner macht die Abnahme auf der Baustelle noch bequemer. Zudem hat das Unternehmen für Ausbauprojekte eine vollständige Material- und Bauteilbibliothek aufgebaut, um die Projektmitarbeiter beim Modellieren besser zu unterstützen.
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