BIM Level 3 TGA: Fünf Methoden der Analyse der lichten Höhe
WeChat-Sync · Xiaowei · 2023-12-21
Der folgende Artikel stammt ausZhongtu BIM-Levelprüfung
Für die BIM-Level-3-Prüfung im Bereich technische Gebäudeausrüstung ist die Analyse der lichten Höhen ein häufiger und zugleich prüfungsrelevanter Anwendungspunkt.
Dieser Artikel fasst im Wesentlichen die Vorgehensweise bei der Analyse der lichten Höhen für TGA-Leitungstrassen zusammen.
Was ist eine Analyse der lichten Höhen?
Die lichte Höhe im Bauwesen bezeichnet den vertikalen Abstand zwischen der Fußbodenoberkante bzw. dem Boden und der Unterseite der darüberliegenden Geschossdecke bzw. der Unterseite der abgehängten Decke.
Die Berechnungsnorm für die Geschossflächen von Gebäuden GB/T 50353-2005 verwendete in ihren Berechnungsregeln überwiegend die lichte Höhe; später stellte die überarbeitete Berechnungsnorm für die Geschossflächen von Gebäuden GB/T 50353-2013 bei der Berechnung der Geschossfläche auf die strukturelle lichte Höhe um. Die strukturelle lichte Höhe bezeichnet den vertikalen Abstand zwischen der Fußbodenoberkante und der Unterseite der darüberliegenden tragenden Deckenkonstruktion.
Bei der sogenannten Analyse der lichten Höhen wird mithilfe der BIM-gestützten Bau-Simulation in Bereichen mit beengten Platzverhältnissen, dichter Leitungsführung oder hohen Anforderungen an die lichte Höhe eine Höhenanalyse (Clearance-Analyse) durchgeführt, um Stellen, die die Anforderungen an die lichte Höhe nicht erfüllen, frühzeitig zu erkennen und spätere Planungsänderungen zu vermeiden, wodurch sich Bauzeit verkürzen und Kosten sparen lassen.
Anforderungen an die lichte Höhe
1.Bürogebäude
Gemäß Abschnitt 4.1.1 der Planungsnorm für Bürogebäude JGJ 67-2006 darf die lichte Höhe von Bürogebäuden der Klasse 1 nicht weniger als 2.70 m, der Klasse 2 nicht weniger als 2.60 m und der Klasse 3 nicht weniger als 2.50 m betragen. Die lichte Höhe von Fluren in Bürogebäuden darf nicht weniger als 2.20 m und die von Lagerräumen nicht weniger als 2.00 m betragen.
2. Krankenhäuser
Gemäß Abschnitt 5.19 der Planungsnorm für allgemeine Krankenhäuser GB 51039-2014 muss die lichte Raumhöhe folgende Anforderungen erfüllen: 1. In Untersuchungsräumen nicht weniger als 2.60 m, in Patientenzimmern nicht weniger als 2.80 m, in öffentlichen Fluren nicht weniger als 2.30 m; in Räumen medizinisch-technischer Abteilungen ist die Höhe bedarfsgerecht festzulegen.
3. Wohngebäude
Gemäß der Planungsnorm für Wohngebäude GB 50096-2011 darf die lichte Raumhöhe von Schlafzimmern sowie von Wohnzimmern (Wohnbereichen) in normalen Wohngebäuden nicht weniger als 2.40 m betragen; in Teilbereichen darf sie nicht weniger als 2.10 m betragen, wobei diese Teilflächen nicht mehr als ein Drittel der Nutzfläche des Raumes ausmachen dürfen. Werden Räume unter einem geneigten Dach als Schlaf- oder Wohnzimmer genutzt, darf die lichte Raumhöhe auf der Hälfte der Raumfläche nicht unter 2.10 m liegen. In Küchen und Sanitärräumen darf die lichte Raumhöhe nicht unter 2.20 m liegen. Der lichte Abstand zwischen der Unterseite waagerecht verlegter Entwässerungsleitungen und dem Fußboden darf in Küchen und Sanitärräumen nicht weniger als 1.90 m betragen und darf das Öffnen von Tür- und Fensterflügeln nicht beeinträchtigen.
Der Nutzen der Analyse der lichten Höhen
1. Die Analyse der lichten Höhen wird in der Planungsphase durchgeführt: Mithilfe der BIM-gestützten Bau-Simulation wird in Bereichen mit beengten Platzverhältnissen, dichter Leitungsführung oder hohen Anforderungen an die lichte Höhe eine Höhenanalyse (Clearance-Analyse) vorgenommen, um frühzeitig Stellen zu erkennen, die die Anforderungen an die lichte Höhe sowie an Funktion und Gestaltung nicht erfüllen. Auf diese Weise lassen sich spätere Planungsänderungen vermeiden und Bauzeit sowie Kosten reduzieren.
2. Ohne BIM stellen wir erst nach Abschluss des Rohbaus und während der laufenden TGA-Installation fest, dass die lichte Höhe an manchen Stellen nicht mehr den Anforderungen genügt – mitunter ist sie dann sogar äußerst gering. Zu diesem Zeitpunkt sind nachträgliche Anpassungen praktisch nicht mehr möglich.
Fünf Methoden der BIM-gestützten Analyse der lichten Höhen
Die fünf Methoden sind:
1、Farblegende und Farbschema
Registerkarte „Analysieren“ → „Luftkanal-Legende“ → „Schema bearbeiten“ →
Schema duplizieren → Titel vergeben → Nach Bereich → Parameter „Unterkantenhöhe“ auswählen → Höhenparameter und Farbfüllung zuweisen
2. Raum-Farbschema
Registerkarte „Architektur“ → „Raum und Fläche“ → „Farbschema“ →
Schema duplizieren → Titel vergeben → Nach Bereich → Parameter „Fläche“ auswählen → Farbfüllung zuweisen
3. Filter einrichten
Registerkarte „Ansicht“ → „Filter“ → „Hinzufügen“ → Filter duplizieren → Filterbedingung: größer oder gleich Mindestwert und kleiner Maximalwert → Farbfüllung hinzufügen
4. In-Place-Modell als Referenzfläche
Registerkarte „Architektur“ → „In-Place-Modell“ → „Allgemeines Modell“ → eine ebene Platte als Referenzfläche zeichnen

→ eine auffällige Materialfarbe zuweisen → um Leitungen unterhalb der Referenzhöhenkote gut erkennen zu können
Der Vorteil des In-Place-Modells besteht darin, dass Dicke und Höhe der Referenzfläche frei angepasst werden können. Zeichnet man die Fläche dagegen mit einer Geschossdecke, blendet der Filter die Deckenplatte ein, was die Ansicht auf die Leitungen behindert.
5、Bereichsfüllung in der Beschriftung
Registerkarte „Beschriften“ → „Bereich“ → „Füllbereich“ → Gebäudeumrisslinien aufnehmen
Füllbereich duplizieren → Farbfüllung zuweisen (empfohlen: die Füllung mit einer Hintergrundfarbe auszuführen und die Gebäudegrundlage in den Vordergrund zu legen, um die Raumumrisse leichter aufnehmen zu können)
Weitere Methoden sind z. B. Stücklisten, Dynamo und MagiCAD; ebenso lassen sich Plug-ins wie Ganlanshan, Hongye, Hongwa und Pinming einsetzen. Diese werden hier nicht vorgeführt; dieser Artikel stellt ausschließlich die in REVIT selbst enthaltenen Methoden vor.
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